FACHLICH EINGEORDNET
Welche Unterstützung
ist wissenschaftlich belegt?
Zwischen gut gemeinten Tipps und belegten Behandlungsansätzen gibt es wichtige Unterschiede.
Körper und Gewohnheiten zusammen betrachten
Der Krebsinformationsdienst des DKFZ beschreibt verhaltensorientierte Unterstützung und geeignete Medikamente als wichtige Bausteine der Tabakentwöhnung. Ihre Kombination kann die Erfolgsaussichten verbessern. Dazu gehören fachliche Beratung, Telefonberatung, Verhaltenstherapie und Nikotinersatzpräparate; auch bestimmte andere Medikamente kommen infrage.
Unterstützung für deinen Alltag
Ein Ausstieg betrifft auch die kleinen Situationen zwischen den großen Vorsätzen. Mit „Nikotin? Nein Danke!“ kannst du deinen Stopp planen, Konsum und Verlangen dokumentieren und deine persönlichen Auslöser betrachten. Audioübungen, Spiele und dein Notfallkoffer geben dir eine konkrete Beschäftigung für schwierige Momente. Deine Einträge bleiben lokal auf deinem Gerät.
Das Buch vertieft die Zusammenhänge und bietet Übungen zur Vorbereitung und Selbstreflexion. Im geschützten Downloadbereich findest du die ergänzenden Materialien zum Weiterarbeiten.
Welche Hilfe passt zu mir?
Bei der Auswahl helfen die eigenen Erfahrungen, mögliche Beschwerden und fachliche Beratung. Eine Arztpraxis, Apotheke oder qualifizierte Beratungsstelle kann gemeinsam mit dir geeignete Optionen besprechen. Medikamente werden hier nicht individuell ausgewählt oder dosiert.
Quelle zum Forschungsstand der Tabakentwöhnung: DKFZ/Krebsinformationsdienst, „Schluss mit Rauchen: Welche Methoden funktionieren?“, 21.05.2026.
